Beiträge getagged ‘Lieber Bruder in Rom’

Ökumene – keine Koalitionsverhandlungen

1 November 2011

„Lieber Bruder in Rom!“

Es gibt sie, die Protestanten, die Ökumene nicht mit Koalitionsverhandlungen verwechseln, die keine ökumenischen Gastgeschenke erwarten, die den Gast überfordern. Im Band „Lieber Bruder in Rom! Ein evangelischer Brief an den Papst“ hat Dominik Klenk 18 von Ihnen versammelt, die der katholischen Kirche und ihrem Oberhaupt die Hand entgegenstrecken und zeigen, dass Ökumene keine Einbahnstraße katholischer Vorleistungen ist. Auf Christus hin und aufeinander zu: Diese Methode formuliert Klenk in seinem Vorwort. Und die wenden die Autoren unterschiedlich an – mit bisweilen bemerkenswerten Ergebnissen. Der Theologe Werner Neuer etwa ermutigt den Papst zu einer Enzyklika über das christliche Menschenbild – Gender-Mainstreaming und Homo-Ideologie lassen ihm dies nötig erscheinen. Und der Theologe Ulrich Parzany gar fordert Benedikt XVI. auf, gegen ein Christentum ohne Christus zu kämpfen. Wörtlich schreibt er. „Ich hätte nie gedacht, dass ich als evangelischer Christ einmal den Papst bitten würde, die Evangelisation in Europa stärker voranzutreiben.“ Sicher, es bleiben Begrenzungen, etwa, wenn Günther Beckstein die Deutlichkeit seiner Kirche im Lebensschutz bemängelt, gleichzeitig aber den Ausstieg der katholischen Kirche aus der staatlichen Konfliktberatung kritisiert. Oder wenn die Theologin Astrid Eichler zwar die Schönheit des Zölibats entdeckt, aber nicht versteht, warum die katholische Kirche ihre Priester nur aus den Reihen der Zölibatäre wählt. Doch davon einmal abgesehen: Jeder der Autoren würde dem ökumenischen Imperativ zustimmen, den Robert Spaemann in seinem Nachwort mit dem Apostel formuliert: Wetteifert miteinander in der Verherrlichung Gottes! OM

 

Quelle: Die Tagespost; Samstag 8. Oktober 2011; Nummer 120; Seite 5 (Kirche aktuell)

Lieber Bruder in Rom – Besprechung auf Schweizerdeutsch

31 Oktober 2011

Auch die Schweizer lesen die Papstbriefe – und besprechen sie akzentuiert. Mehr hören Sie hier »

Papstbuch-Kritik im Deutschlandradio Kultur

22 September 2011

Pünktlich zur Landung von Papst Benedikt in Berlin hat das Deutschlandradio Kultur das Buch “Lieber Bruder in Rom” besprochen. Und endlich mal kontrovers! Der Journalist Andreas Malessa fährt mit scharfer Klinge zwischen die Briefe. Seine chirurgische Diagnose: “Vier brilliante Briefe und ein Totalausfall”. Den ganzen Beitrag hören sei hier:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1560338/

Interview zum Papstbesuch im Radio PSR

22 September 2011

Luther war Sachse. Papst Benedikt kommt in dieser Woche nach Sachsen. Was das für die Ökumene bedeuten könnte, hat das Sachsenradio nachgefragt.
Den Beitrag vom 2:30 Minuten hören Sie hier (mp3, 2,5 MB).

Papstbuch “Lieber Bruder in Rom” im Tagesspiegel

19 September 2011

Heute wurde das Papstbuch “Lieber Bruder in Rom” zusammen mit drei anderen Büchern im Berliner Tagesspiegel besprochen. Die Rezension finden Sie hier.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/benedikt-xvi-der-mensch-und-sein-amt/4621100.html

Radiointerview mit dem ERF zum Papstbuch

16 September 2011

Gestern hat der ERF ein Radio-Interview mit mir gemacht. Aufhänger war das Papstbuch „Lieber Bruder in Rom“, das ja bereits beim Papst angekommen ist! Das Gespräch über den Riss zwischen den Konfessionen und mögliche Wege der Versöhnung hören Sie hier: Buchbesprechung – Lieber Bruder in Rom (1,6 Mb; mp3).

Quelle: ERF Morgenmagazin Aufgeweckt

Papst-Buch beim Papst angekommen

9 September 2011
Benedikt XVI. und der evangelische Bischof Jürgen Johannesdotter im Gespräch über das Buch „Lieber Bruder in Rom“.

Benedikt XVI. und der evangelische Bischof Jürgen Johannesdotter im Gespräch über das Buch „Lieber Bruder in Rom“.

Vergangene Woche war Jürgen Johannesdotter, Bischof für die evangelischen Kommunitäten und Mitautor des Buches „Lieber Bruder in Rom“ zu Besuch beim Papst. Er hatte die Möglichkeit, mit dem Papst über das Buch ins Gespräch zu kommen und konnte berichten, dass auch einige der Kardinäle, die den Deutschandbesuch des Papstes vorbereiten, das Buch bereits intensiv gelesen hatten.
Bereits nach der ersten Verkaufswoche war das Buch vergriffen. Die zweite Auflage ist jetzt in den Buchläden. Der Knaur-Verlag hat die ersten Exemplare der zweiten Auflage an alle 92 evangelischen und katholischen Bischöfe in Deutschland verschenkt.

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