Leadership: Der vollzählige Leiter

13. Juli 2012 von Dominik Klenk

Was macht einen Leiter zum Leiter? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um kraftvoll leiten zu können?
Die Erwartungen an einen Leiter sind in der Regel groß: Stark soll er sein und hör­bereit. Teamfähig und innovativ. Vermittelnd und entscheidungsfreudig. Er ist Erwartungs­träger und – wenn es gut geht – Vertrauensmann. Zu den vordergründig hohen Erwartungen tritt meist eine Hintergrundstrahlung hinzu, die seine Aufgabe nicht gerade erleichtert: Der Leiter bietet in seiner exponierten Stellung die willkommene Projektionsfläche für unerfüllte Wünsche und Vorstellungen, mit denen seine Mitstreiter – meist unbewusst – ihm bisweilen heftig zusetzen.

Der vollzählige Leiter. Über notwendiges Potenzial und unverzichtbare Amtsgnade »

Coole Jungs: Aufstieg in die Handball-Oberliga

13. Juli 2012 von Dominik Klenk

Mit starkem Auftreten haben sich die Jungs der C-Jugend des TV Groß-Zimmern für die Oberliga qualifiziert.

Gelungener Leiterwechsel in der OJC

13. Juli 2012 von Dominik Klenk

 

Dominik Klenk und Konstantin Mascher

Dominik Klenk und Konstantin Mascher, alter und neuer Leiter der OJC

Nach 12 Jahren und drei Wahlperioden als Leiter der OJC habe ich mein Amt an einen jüngeren Nachfolger übergeben: Konstantin Mascher (35).
Es ist wunderbar einen solchen Wechsel in der Führung dankbar, in Frieden und mit großer gegenseitiger Wertschätzung zu vollziehen.

Jugend und Zukunft

13. Juni 2012 von Dominik Klenk

Im Kloster Höchst debattierte eine Expertenrunde mit mir zum Thema “Jugend und Zukunft”. Das Darmstädter Echo berichtete »

Lebensweisheit

2. Mai 2012 von Dominik Klenk

Ein klasse Buch voller Lebensweisheit und Ermutigung von Heinz Zindel.

Meine Rezension zu “P.S.Ich lebe gern”:

P.S. Ich lebe gern!

P.S. Ich lebe gern!

P.S. Ich lebe gern

Was lebendig ist, verändert sich. Doch kaum eine Generation hat so viele Veränderungen verarbeiten müssen, wie die Kinder des zweiten Weltkrieges. Das Unfassbare musste ertragen, veränderte Grenzziehungen neu eingeprägt, jüdische Nachbarn ausgeliefert oder beherbergt werden – je nach dem, auf welche Seite der Geschichte man geworfen wurde.
Die Umbrüche dieser Jahre waren gewaltig und ihre Folgen sind bis heute prägend und spürbar: mit einer Innen- und mit einer Außenseite.

Heinz Zindel ist ein Kind dieser Umbruchsjahre. Als Schweizer Junge stand er nicht im Zentrum der politischen Auseinandersetzungen. Aber er war nah genug dran. Nah genug, um ihre kulturprägenden Eigenheiten einzufangen. Nah genug, um die Generationsdynamik des schwindenden Patriarchats zu erspüren. Nah genug, um das Ringen verunsicherter Menschen um Heimat, Freundschaft und Richtung zu erleben.

Das alles wird erzählt. Heinz Zindel bezieht uns ein in die Blütenlese seines Lebens. Er verstrickt uns in Geschichten, die ihm kostbar geworden sind. Er zeichnet ein Generationengeschehen nach, in dem sich unsere eigenen Geschichten widerspiegeln. Was hier aufleuchtet: Geschichten zu erzählen, das ist mehr als Zeitvertreib und Unterhaltung. Geschichten sind mehr als Information und Wissen. Sie stehen an der Wiege unserer Existenz, betten uns ein, und wir erahnen durch sie, wer wir sind, woran wir uns im Leben und Sterben halten und wohin es geht, wenn dieses Leben vorüber ist.

Die Frucht gelingender Erzählung ist die lebensdienliche Erfahrung eines Vorausgängers. Von lebenspraktischem Wissen gesättigte Geschichten finden Haftflächen in der eigenen Wahrnehmung. So entsteht eine Erzählgemeinschaft, und zwar eine Erzählgemeinschaft der Hoffnung.
Es sind die großen und tiefen Themen, an die sich Zindel heranwagt: Herkunft und Zukunft – Ehe und Gemeinschaft – Aufbruch und Abbruch – Vergebung und Versöhnung – Loslassen und Überlassen.

Die besondere Stärke des Buches ist die reflektierte Praxis, die nicht mit der Analyse von Vorgängen abschließt, sondern stets den Himmel mit ins Bild zieht. Dieser Horizont bringt Licht und Sauerstoff in die Geschichten. Und er gibt dem ganzen Richtung: himmelwärts. Das ist der atmosphärische Unterton, der in immer neuen Variationen angeschlagen oder auch nur angezupft wird. Himmelwärts – das ist die Sehnsuchtslinie, die der Schweizer Heinz Zindel ausspannt und die durch seine amerikanische Frau Ann mit eigenen Eindrücken verstärkt wird.

Rechts und links der Hoffnungslinie stehen dem Leser Wegbegleiter, Stichwortgeber und geistliche Verwandtschaft zur Seite. Matthias Claudius, Martin Buber, Dietrich Bonhoeffer, Therese von Avila, C.S. Lewis und viele andere. Mit den von ihnen bewahrten Blüten-Worten ist der Weg Richtung Himmel nicht mit guten Vorsätzen, sondern mit Hoffnung und Vorfreude gepflastert.

Dominik Klenk

P.S. Ich las es gerne

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

3. Januar 2012 von Dominik Klenk

Predigt zur Jahreslosung 2012

Am Neujahrsmorgen hielt ich in der Michaelskirche in Reichelsheim die Predigt zur Herrnhuter Jahreslosung 2010.

Die Predigt können Sie hier nachlesen: Aufschneider, Trauerpfützler oder Botschafter der Hoffnung?

Revolution Ehe!

21. Dezember 2011 von Dominik Klenk

Woran soll man sich in Sachen Erotik, Liebe und Ehe noch orientieren, wenn uns Medien, Werbung und Umgangssprache mit sexuellen Reizen traktieren und uns damit ein “everthing goes” vorgaukeln? Es ist augenöffnend, sich zu erinnern, wie es in der Welt aussah, bevor Gott die monogame Ehe den Israeliten schenkte, und so Kultur und Kultus des Altertums revolutionierte. Erst im Gefäß der Ehe wird die Sexualität zur schöpferischen Kraft, die unser Leben nährt und fruchtbar macht. Darum ist ihr auch heute unverwechselbare Priorität zu geben und ihr Alleinstellungsmerkmal zu stärken. Meinen Vortrag zum Thema hören Sie hier: Revolution Ehe!

Vortrag und Predigt beim Kongress Christen in der Wirtschaft (CiW)

13. Dezember 2011 von Dominik Klenk

Logo - Christen in der WirtschaftBeim Kongress der Christen in der Wirtschaft vom 8. – 10. Juni 2012 geht es um:

Mut zur Gesellschaft von morgen

Aufatmen. Perspektiven entwickeln. Mutig handeln

Am Samstag halte ich einen Vortrag beim Tag der Young Professionals und am Sonntag predige ich im Gottesdienst.
Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen!

 

„Dream-Team“ aus Reichelsheim

25. November 2011 von Dominik Klenk

Das von mir trainierte Handball Dream-Team der Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim hat es fast geschafft, sich für das Landesfinale zu qualifizieren… »

Erneuerung durch das Wagnis der leeren Hände

25. November 2011 von Dominik Klenk

Ein Bericht vom Treffen Geistlicher Gemeinschaften 2011. Autor: Bruder Christian von der Christusträger Bruderschaft

Geistliche Gemeinschaften treffen sich im Kloster Triefenstein der Christusträger-Bruderschaft

Treffen Geistlicher Gemeinschaften 2011

Treffen Geistlicher Gemeinschaften 2011

Die rund 200 geistlichen Gemeinschaften und Kommunitäten innerhalb der Evangelischen Kirche von Deutschland seien „Zukunftsmodelle mit Erneuerungskraft“ für alle Kirchen. Diese These vertrat Bischof Jürgen Johannesdotter, der Kommunitätenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), beim „Treffen Geistlicher Gemeinschaften in der EKD“ (TGG) im Kloster Triefenstein am Main.
Auf Einladung der Christusträger-Bruderschaft fand das neunte Treffen der seit 2003 bestehenden Vereinigung zum ersten Mal im unterfränkischen Triefenstein statt. Rund 60 Mitglieder von etwa 35 geistlichen Gemeinschaften und Kommunitäten nahmen an dem dreitägigen Treffen über den Buß- und Bettag teil.

Die einzelnen Lebensgemeinschaften haben unterschiedliche Zusammensetzungen, Profile und Aufgaben. Gemeinsam ist ihnen, dass Männer, Frauen oder Familien sich zu einem verbindlichen Lebensstil verpflichten, gemeinsam Aufgaben wahrnehmen und sich zu regelmäßigen Gebetszeiten und Gottesdiensten versammeln.

Die etwa zehn Mitglieder der „Ökumenischen Kommunität Imshausen“ in der Nähe von Bebra beispielsweise bieten Einkehrtage und Pilgerwege für verschiedene Altersgruppen an. Die Lebensgemeinschaft „Zugvögel“ aus Ostfriesland hat sich als Ziel vor allem „Gastfreundschaft, Seelsorge und Lebensberatung“ vorgenommen. Die „Offensive Junger Christen“ aus dem hessischen Reichelsheim lädt an mehreren Standorten u.a. zum gesellschaftlichen Handeln aus dem Rhythmus des Gebets heraus ein und engagiert sich z.B. zur Aussöhnung mit Israel.

Bischof i.R. Jürgen Johannesdotter

Bischof i.R. Jürgen Johannesdotter

Manche geistlichen Gemeinschaften innerhalb der evangelischen Kirche lebten bereits seit 60 Jahren nach den alten Mönchsregeln des Heiligen Benedikt, berichtet Bischof Johannesdotter. Ihr hohes Engagement und ihre Verbindlichkeit strahlten in die Kirche hinein, inzwischen hätten auch die Kirchenleitungen verstanden, welch wichtige und „unaufgebbare Rolle“ diese Gemeinschaften spielten. „Uraufgaben der Kirche“ nähmen sie wahr, so Johannesdotter.
Sie machten „Vertiefung des Glaubens für Einzelne“ möglich, gäben bei stillen Tagen und Einkehrzeiten Hilfen zum Auftanken und zur Neuausrichtung und machten auch sonst eine Vielzahl von guten geistlichen Angeboten, die in die Kirchengemeinden hinein spürbar würden. Gleichzeitig nähmen sie diakonische Aufgaben wahr – vor der Haustür in Deutschland z.B. in Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen, aber auch auf vielfältige Weise in Entwicklungsländern.
Das Profil der meisten Gemeinschaften sei „konservativ-bewahrend, aber nicht ausgrenzend“, die geistlichen Gemeinschaften seien so ein „Gegenmittel gegen Fundamentalismus und Fanatismus“, so der Kommunitätenbeauftragte.
Besonderen Einfluss hätten sie auch für die praktisch gelebte Ökumene. Wenn man den Glauben verbindlich lebe, dann stelle man schnell fest, wie konfessionelle Grenzen verschwänden, so Johannesdotter.

Aus ihren Praxiserfahrungen heraus bestätigt das eine  Teilnehmerin der TGG-Tagung, die Heilpädagogin Astrid Froeb von der „Tecklenburger „Arche“. In ihrer Lebensgemeinschaft (der deutsche Zweig einer internationalen Bewegung) leben behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen. Dabei würden die unterschiedlichen kirchlichen Hintergründe ganz natürlich einfließen, in Polen und Frankreich seien die Arche-Gemeinschaften deshalb eher katholisch geprägt, in England anglikanisch, hier in Deutschland ökumenisch, berichtet Astrid Froeb. Sie selbst habe erlebt, dass „Gott sich nicht an Konfessionen binde“ – und sie sei darüber sehr froh.

„Füreinander Sein“, zu diesem Gesamtthema der diesjährigen TGG-Tagung sprach der Theologe und Organisationsberater Klaus Hägele aus Berlin. Auch und gerade Mitglieder von verbindlichen Gemeinschaften müssten achtsam miteinander umgehen, einander auf Augenhöhe begegnen und dabei auch „Mut zum Versagen und zur Lücke“ haben. Zur „Dynamik der Christusgemeinschaft“ gehöre es, das „Wagnis der leeren Hände“ einzugehen – und sich „in den Strom der Bewegung Gottes zur Welt stellen“, so Hägele.

Das „Treffen Geistlicher Gemeinschaften“ (TGG) ist die „Schwester“ der „Konferenz Evangelischer Kommunitäten“ (KevK) und steht mit ihr in enger Verbindung. Im TGG begegnen sich die unterschiedlichsten Gemeinschaften, Kommunitäten, Netzwerke, Bruderschaften und Schwesternschaften im Raum der Evangelischen Kirchen. Im Gegensatz zur Konferenz Evangelischer Kommunitäten sind hier die verbindlichen geistlichen Gemeinschaften zusammengefasst, deren Mitglieder nicht unbedingt eine Verpflichtung zu einem Leben in Ehelosigkeit eingegangen sind: Viele dieser Gemeinschaften sind durch das Miteinander von Ledigen, Ehepaaren und Familien geprägt.

Das in Triefenstein neu gewählte Vorbereitungsteam der TGG besteht aus:

Frank Lilje, Evangelische Michaelsbruderschaft, Marburg
Ulrike Doormann, Communität Koinonia, Hermannsburg
Eva Gierse, Jesus-Gemeinschaft, Marburg
Gerhard Knodt und Elmar Oertel, Emmaus Lebensgemeinschaft, Hersbruck
Irisz Sipos, Offensive Junger Christen,  Reichelsheim
Clementine Haupt-Mertens, Frauengemeinschaft Kloster Wennigsen, Wennigsen bei Hannover

Die gastgebenden Christusträger sind eine evangelische Gemeinschaft mit ökumenischer Offenheit, die nach den Regeln der alten Mönchsorden lebt. Die Mitglieder verzichten auf Ehe, Familie und Besitz und wollen ihr Leben für Gott und den Nächsten einsetzen. Mitglieder der Gemeinschaft arbeiten unter anderem in Leprakrankenhäusern in Pakistan, in einer Ausbildungswerkstatt in Afghanistan, Kinderheimen in Argentinien und einem Buschkrankenhaus in Kongo. In Triefenstein am Main (Main-Spessart-Kreis) lebt etwa ein Dutzend Christusträger-Brüder.

Sie kauften vor rund 25 Jahren das etwa 900 Jahre alte frühere Augustiner-Chorherrenstift, renovierten es und bauten es zum Tagungshaus um. Das ganze Jahr über sind dort Gemeindegruppen, Seminare und Einzelpersonen zu Gast, um in der Ruhe des Klostergeländes Zeit zum Auftanken und zum Nachdenken, zum Gebet und zur Begegnung mit Gott zu suchen.

Switch to our mobile site